79567981 Bochums erstes Online-Flüchtlingsmagazin – here in Bochum

Bochums erstes Online-Flüchtlingsmagazin

Ratz
Artikel in Rathaus Zeitung Bochum
September 26, 2016
OB Eiskirch here in Bochum
Interview mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch
September 26, 2016
Der Ehrenfelder
 

„here“ arbeiten Geflüchtete,

Medienmacher, Studenten, Bürger zusammen.

Artikel in Der Ehrenfelder Juni 2016

 
Jede Menge Gespräche und sechs neue Redaktionsmitglieder: Das Onlinemagazin „here“ startete offiziell zum Aktionstag „Hand in Hand gegen Rassismus“ und informierte Geflüchtete und Bürger zum Angebot.

Die Menschenkette am 18. Juni war für das Team von „here“ ein unvergessliches Erlebnis. Geflüchtete und ehrenamtlich Engagierte standen Hand in Hand an der Kortumstraße. „here“ ist das erste Online-Magazin in Bochum, das von Geflüchteten gestaltet wird. Sie schreiben über sich, ihre Flucht, ihr Leben in Bochum. Der Ehrenfelder Verein „Angekommen“ – in dem sich auch der 3satz Verlag engagiert – hatte für sein Medienprojekt „here“ die Patenschaft über 25 Meter Menschenkette übernommen. 4.000 Menschen waren notwendig, um die knapp vier Kilometer lange Menschenkette in Bochum zu schließen, mehr als 8.000 standen an der Strecke. „Es war ein tolles Gefühl“, meinte Arfan aus Pakistan. Er unterbrach extra seine Deutschprüfung, um dabei zu sein.

Danach präsentierte sich „here“ mit einem eigenen Stand auf dem Dr-Ruer-Platz. Seit Wochen bereitete sich das Team auf den Start seines Onlinemagazins vor: Texte schreiben und übersetzen, Fotos machen, Flyer entwerfen, Buttons, Postkarten und Aufkleber drucken. Am Vorabend wurden die letzten Dinge für den Aktionsstand vorbereitet.

Sowohl interessierte Geflüchtete als auch Bürger besuchten den Stand, lasen die mehrsprachig ausgestellten Texte, stellten Fragen zur Mitarbeit oder Unterstützung. Aliou, dessen Leidenschaft die Musik ist, rappte auf der Bühne. Arfan erzählte dem Publikum von seiner erfolgreichen Integration in Bochum: Er beginnt im August eine Handwerksausbildung.

„Ich habe unglaublich interessante Gespräche geführt“, freute sich Bettina Schmidt, die das Projekt von seiten des Kommunalen Integrationszentrums Bochum als Kooperationspartner betreut, „es haben sich Geflüchtete gemeldet, die als Redakteure mitmachen wollen, aber auch Bürger, die Spenden zugesagt haben.“ Seitdem hat „here“ sechs neue Redaktionsmitglieder. Weitere Engagierte sind herzlich willkommen. Infos unter: www.here-in-bochum.de