79567981 Lächeln in Kindergesichter zaubern – here in Bochum

Lächeln in Kindergesichter zaubern

Arfan_2_quadratisch2
Kricket-Meister im zweiten Anlauf
August 21, 2017
Taekwando-Titelbild
Taekwondo – Unterricht vom syrischen Meister
September 2, 2017
HaRiHo1

HaRiHo bietet verschiedene Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche

– eine Story von Mahmod



Das Bochumer Projekt „HaRiHo“ kümmert sich um Geflüchtete und auch um andere Menschen. Es startete Mitte 2013, Beatrice Röglin und Daria Stolfik leiten dieses Projekt. Finanziert wird es von der Stadt Bochum, Träger sind die Falken Bochum.

Woher kam die Idee zu diesem Projekt und was bedeutet konkret„HaRiHo“?

Beatrice Röglin: Die Idee zu diesem Projekt kam durch unser Projekt „HATWAT". Das lief sehr gut und in Gesprächen mit der Stadt sollte das Konzept auf andere Stadtteile ausgeweitet werden. HaRiHo, steht für die drei bochumer Stadtteile Hamme, Riemke und Hofstede. Die Jugendlichen kommen hierher, damit sie in ihrer Freizeit was Sinnvolles tun. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, den Kindern und Jugendlichen sozial gerechte Freizeitaktivitäten bereitzustellen. Dabei wollen wir deren Talente fördern und die Gesellschaft weiterentwickeln. Wir wollen sie auch zum Lesen animieren. Unsere Tür ist für alle offen, auch die Geflüchteten sind willkommene Gäste.

Welches sind die wichtigsten Aktivitäten, die dieses Projekt anbietet?

Beatrice Röglin: Es gibt sehr viele Aktivitäten, die wir anbieten – für jede Altersgruppe ist was dabei. Wir bieten Gesangs- und Tanzaktivitäten an, direkt hier im Freizeitzentrum oder im Freien. Es stehen auch Gruppenausflüge zu historischen Orten oder in die Natur an. Wir haben ein eigenes Imkereiprojekt, für das wir mit einem Imker und zwei Schulen zusammenarbeiten. Die Kinder lernen dabei, wie Honig entsteht. Zu den täglichen Freizeitangeboten suchen uns die Kinder meistens nach der Schule auf. Wir helfen ihnen bei den Hausaufgaben, sie können verschiedene Handarbeiten kennenlernen, sich im Gesang oder Musikmachen üben und vieles mehr.

Wie plant und gestaltet ihr diese Freizeitangebote?

Beatrice Röglin: Wir Projektkoordinatoren treffen uns regelmäßig und planen die künftigen Aktivitäten. Einen wichtigen Input liefern uns die Gespräche mit den Jugendlichen selbst. Wir binden sie stark mit ein.

Wie ist eure eigene Meinung zu dem Projekt und wie erlebt ihr Eure Angebote?

Beatrice Röglin: Wir bekommen viele positive Rückmeldungen. HaRiHo ist ein gute Ergänzung zu anderen Angeboten hier. Unsere Arbeit führt dazu, dass wir Spaß und Motivation in den Kindern und Jugendlichen pflanzen und auf ihre Gesichter ein Lächeln gezaubert wird. Wir tragen auch stark zur Integration von jungen Geflüchteten bei. Ihre Teilnahme an den Aktivitäten hilft ihnen erste Freundschaften mit gleichaltrigen Kindern und Jugendlichen zu knüpfen.