79567981 Hibas Weg nach Bochum – here in Bochum

Hibas Weg nach Bochum

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Von einer bitteren in eine unbekannte Realität

Hiba erhofft sich nach ihrer Flucht eine Zukunft als Sozialarbeiterin


 
 

Ich bin Hiba Hamdi und komme aus Syrien. Wegen der schwierigen und harten Bedingungen dort, bin ich aus meinem geliebten Syrien geflohen. Mit großer Angst bin ich über das Meer geflohen. Meine Flucht begann von Syrien in den Libanon. Von dort sind wir mit dem Schiff in die Türkei geflohen, weil das billiger war. In der Türkei waren wir sehr harten Bedingungen ausgesetzt, die nur schwer zu bewältigen waren: Zum Beispiel lebte ich mit fremden Menschen zusammen, denen ich nicht vertrauen konnte. Sie haben mein Vertrauen missbraucht.

Dramatische Ankunft in Griechenland

Von der Türkei aus sind wir mit einem kleinen Boot übers Meer gefahren. Darin saßen rund 60 Menschen, darunter auch unbegleitete Kinder und Mütter ohne ihre Kinder und Ehemänner. Sie flohen aus einer bitteren Realität in eine unbekannte Realität. Als wir endlich in Griechenland angekommen waren, haben wir in den Bergen den richtigen Weg verloren. Drei Tage lang mussten wir ohne Essen und Trinken aushalten. Nach dieser Qual waren wir räuberischen Banden ausgesetzt. Sie haben unser gesamtes Geld gestohlen.

Die Liebe zur Sprache in der neuen Heimat

Von Athen aus ging die Flucht weiter. Wir sind von Ort zu Ort und von Land zu Land weitergereist. Nach dieser unerwartet langen Reise sind wir endlich in Deutschland angekommen. Hier haben wir ein neues Leben mit vielen neuen Möglichkeiten begonnen. Warum ich mich für Deutschland entschieden habe? Ich habe Deutschland ausgewählt, weil die Regierung die Menschenrechte respektiert. Nach kurzer Zeit habe ich eine Sprachschule gefunden. Das ist interessant für mich, denn ich kann genau das tun, was ich möchte: Ich arbeite als Lehrerin in „Arabisch für Nicht-Muttersprachler“. Inzwischen bin ich auch Gastschülerin an der Evangelischen Hochschule hier in Bochum. Ich hoffe, dass ich hier bald „Soziale Arbeit“ studieren kann. In Damaskus war ich bereits als Sozialarbeiterin tätig und das möchte ich auch in Deutschland sein – am liebsten mit Kindern im Bereich Schule.

Text: Hiba Lektorat: Jan Übersetzung: Hiba

 
 
 
 

من المر المجهول إلى الحقيقة

هبة تتمنى أن تعمل في المجال الاجتماعي


 
 
اسمي هبة حمدي من سورية ( دمشق ) ، خرجت منها بسبب الظروف القاسية التي عاشها بلدي الحبيب مخاطرة في البحر .. كانت بداية رحلتي من سورية إلى لبنان فتركيا ، إذ جئت مستقلة السفينة ، حيث كانت تعد أوفر وسائل النقل مقارنة بغيرها.

تعرّضت لظروف قاسية جدا في تركيا ، فقد كان الوضع صعباً ، حيث أنه ليس من السهل أبداً الخروج والتعامل مع الناس الذين لا تعرفهم ، وليس بإمكانك الوثوق بالغرباء ببساطة !.

سافرنا في هذا البلم الصغير المطاطي ، وكان الاتفاق على أن يسافر على متنه 35شخصاً فقط ، وكانت المفاجأة الحقيقية أننا كنا 60 شخصاً ، ويعد هذا العدد مرتفعاً ، خاصة وأنه كان معنا العديد من الأمهات والأطفال الذين هربوا من واقعهم المرير ، ليواجهوا شيئاً مجهولاً ، وكان على متن القارب أيضاً أمهات دون أطفالهم ، وأطفال من غير أهلهم ، ورجال وشباب .. وبعد رحلة عذاب في البحر وصلنا إلى اليونان ، وهنا بدأت قصة ضياع في الجبال لمدة 3 أيام بلا طعام أو شراب .

وبعدها توجّهنا إلى أثينا ، وتعرّضنا للسرقة هناك ، وبدأت معنا قصة عذاب جديدة في الانتقال من مكان إلى مكان ومن بلد إلى آخر والانتظار في المخيمات .. وأخيرا وصلنا إلى ألمانيا بعد رحلة مشقة كبيرة ..

اخترت ألمانيا لأنها تحترم الإنسان وحقوقه ، وفيها نظام عادل .. وقد أحسنت الاختيار حقاً .. وبعد فترة قصيرة عملت لمدة في تدريس اللغة العربية لغير الناطقين بها ، وأنا الآن أدرس في الجامعة كطالب ضيف .

التحدي في الحياة دائماً قائم ، ولكنني أواجهه بابتسامة جميلة .